18 Januar 2018
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Lyzeum - Hochschule Károly Eszterházy

#ARTICLE_DATE_LETREHOZVA#: 21 Februar 2013  |  Hergestellt: 15 Juni 2015

Das Lyzeum wurde 1765 - 1785 gebaut. Die ursprünglichen Pläne fertigte Matthias Gerl an, beendete dann Jacob Fellner. Sein Namensgeber ist der Erbauer, Bischof Karl Eszterházy.


 

 

Bibliothek der Erzdiözese und Specula Sternwarte

Das Gebäude im Zopfstil ist schon in seinen Maßen überwältigend, mit einem regelmäßig quadratischen, schönen Innenhof. Im ersten Stock befindet sich der Festsaal, dessen Decke das Fresko von Franz Sigrist schmückt und die geplanten vier Fakultäten der Universität darstellt. Von hier weitergehend kommt man zur Bibliothek der Erzdiözese. Thomas Lotter Schreinermeister von Eger fertigte aus Eichenholz die Holzverkleidung im Zopfstil an. Das Konzil von Trient darstellende Deckenfresko malten Johann Lucas Kracker und Josef Zach. Die damals 20 000 Bänder zählende Sammlung bestimmte Eszterházy ursprünglich als Universitätsbibliothek. Der Buchbestand wächst und entwickelt sich auch seitdem, heute befinden sich 162 800 Ausgaben hier in etwa 30 verschiedenen Sprachen.

Hier befinden sich die Handschriften den Briefe von Kelemen Mikes aus der Türkei, die Budaer Chronik aus dem Jahr 1473, die Turóczi-Chronik und der einzige - in Ungarn befindliche - Mozart-Brief mit der Handschrift des Komponisten. Der dritte große Saal des Lyzeums ist die Kapelle, deren Deckenfresko Anton Maulbertsch im Jahr 1793 anfertigte. Danach sollte man in den Zauberturm hochsteigen, wo man vom Anblick des Museums der Astronomie und der als Kuriosität zählenden Camera Obscura empfangen wird. Das „Auge von Eger", von wo aus alles gesehen werden kann, was in der Stadt passiert.



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