15 Dezember 2018
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Touristenwege

#ARTICLE_DATE_LETREHOZVA#: 23 März 2013  |  Hergestellt: 18 Juni 2015

Touristenwege in Eger und Umgebung


Eger – Felnémet – Almár Szarvaskő

 

Vom Bahnhof Eger kommt man mit der Bahn, oder mit dem Auto – Tihamér, Egervár, Felnémet berührt – in Szarvaskő an. Es lohnt sich in die schöne waldreiche Landschaft, zu den Wiesen der Margaretenquelle einen Tagesausflug zu machen. Szarvaskő liegt in einem von Wälder umgebenen Kesseltal. Auf dem Gipfel eines steilen Felsens, auf dem Keselyű-Gipfel steht die Burg von Szarvaskő, die von drei Seiten von Felsen behütet wird. Diese Vorburg von Eger ist heute völlig vernichtet. Nach 1564 wird sie "Brotsackburg" genannt, zu dieser Zeit ließ sie nämlich der Burgkapitän von Eger bewachen, und zwischen den Wachablösungen verteidigten die mit dem Brotsack versehenen Wachen die Burg. Von dem ehemaligen Burghof aus gibt es einen packenden Blick auf das Waldgebiet. Zur Burg Szarvaskő führt eine Treppe der blauen Markierung folgend. Der Historiker und Sprachforscher János Szegedi fand heraus, woher der Name der Burg und der Siedlung stammt: Anlässlich einer ehemaligen Jagd wurde ein Hirsch hierher getrieben. Das edle Tier floh auf den Felsgipfel und stürzte von dort in die Tiefe.

 

Eger – Egerszalók – Verpelét – Tarnaszentmária – Sirok – Eger


Kurz vor Egerszalók in einer völlig natürlichen Umge¬bung, von Kiefern umgeben, taucht die Thermalquelle auf. Die Quelle ist vor allem für Krankheiten der Bewegungsorgane zu empfehlen. Bildschön ist die dem Hang herunterlaufende Quelle, die durch die Abson¬derung des Salzes ausgestaltete Treppe, der Dunst, wie er aufsteigend, die Gegend einhüllt. Im Tal des Baches Tarna liegt Verpelét. Das Dorf war immer vom Tabak-, und Wein¬bau berühmt, und ist schon im 18. Jahrhundert eine wohlhabende Siedlung gewesen. Die Bewohner machen die Touris¬ten auf die Dorfschmiede aufmerksam, die die Reliquien eines uralten fast ausgestorbenen Gewerbes bewahrt. In der nördlichen Nachbarschaft von Verpelét befindet sich eine andere historische Siedlung Tarnaszentmária. Die Frühgeschichte des hier stehenden romanischen Gebäudes wurde nur sehr langsam gelöst, es wurde festgestellt, dass es in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut wurde, wahrscheinlich zu der Zeit, als uralte, entfesselte Leidenschaften um die Krone von Stephan I. kämpften. Die geschnitzte Zierde auf den Haltern des Kirchenschiffes beweisen, dass diese Botschaft von dem sonnenhellen Orient gesendet wurde. Sie spiegeln sowohl die Wirkungen der Metallkunst der Steppenvölker, als auch die Eigenschaften des Steinbaus im Kaukasus wieder. Das sind die Beweise dafür, dass die Meister des Volkes von Árpád ihre Traditionen bewahrten. Diese Kirche, die an die Stimmung längst vergangener Zeiten erinnert, ist nach unseren heutigen Kenntnissen die älteste, in renoviertem Zustand auch heute tätige Kirche von Ungarn.

 

Eger – Vécsey-Tal – Bajusz-hegy – Nagy-Eged – Bikk-bérc - Várkút - Felsőtárkány


Wenn man zum Kis-Eged (Klein-Eged) kommt, findet man am Fuße des Berges einen kleinen künstlich angestauten Teich. Hier ist ein Weinberg, der Höchste des Landes, zu finden. Neben dem We¬ingarten führt ein Touristenweg steil auf den Gipfel des Großen Egeds. Der kurze aber steile Anstieg stellt den Wanderer auf eine harte Probe, das Panorama ist aber der Mühe wert. Dieser einzigartig geformte Berg, der Eged, der im Sommer Tausende Grüntöne trägt, im Herbst kupferrot prangt, im Winter mit blendend weißem Schnee bedeckt ist, könnte auch das Wahrzeichen der Stadt Eger sein. Dieser Berg, der sich in lautloser Stille einhüllt, erzählt eine Menge von spannende Geheimnisse. Nach der Legende bekam er den Namen von dem Eremiten Sankt Egedius, der in der Zeit von Stephan I. hier lebte, und die Mehrheit der Tage mit religiöser Meditation ver¬brachte. Von dem Eged kommt man auf einem bequemen Kammweg zum Gipfel Bikk-bérc, wo ein Jägerhaus steht. Als Endstation des Ausfluges findet man die Schutzhütte von Várkút. Von hier ist das von Bergen umgebene Dorf Felsőtárkány in Richtung Norden zu erreichen. Die Besonderheit der Siedlung ist die früher noch in stattlicher aber heute schon nur noch in geringer Anzahl vorkommende Pflanze, der sog. "Frauenschuh". Diese schlanke, pantoffelförmige Blume wurde heute zum Symbol von Felsőtárkány, auch im Wappen des Dorfes ist sie zu sehen.

 

Eger – Noszvaj – Bogács – Cserépfalu – Hór-Tal – Subalyuk – Bükkzsérc – Ódor-várrom (546 m) – Felsőtárkány


Die Sensationen der Höhle Subalyuk sind die Funde und Fos¬silien vom Neandertaler Urmenschen: weibliches Kreuz¬bein, Kiefer, Kinderhirnschädel, zahlreiche Knochen von Tieren, und Steinzeug. Die Kopien der bedeutendsten Fun¬de lassen sich in Cserépfalu, im Museum "Subalyuk" besichtigen. Die Höhle ist 40 Meter groß, zu ihr führt ein wildromantischer Weg, der sich gut erklettern lässt. Die Ódor - Burgruine ist einer der herrlichsten Aussichtspunkte des südlichen Teils des Bükk-Gebirges, bei gutem Wetter ist von dort auch das Schimmern der Theiß, die 30 km entfernt fließt, zu sehen. Die Geschichte der Burgruine ist in ihren Felsen verewigt: Siedlung aus der Steinzeit, Festung aus der Eisenzeit, ungarische Burg aus dem Mittelalter, Burg der Husiten, die gegen 1474 abgerissen wurde. In der Nähe der Burgruine kann man alles finden, was für die Touristen wich¬tig ist: Höhle vom Urmenschen, saubere Quelle, Rastort. Von der Burgruine kann Felsőtárkány von der roten, dann der gelben Markierung entlang, auf einem Wanderweg erreicht werden.

 

Szarvaskő – Gilitka-Haus – die Ruinen des Gilitka-Hauses – Russische Burg – Försterhaus Rozsnak – Pap-Stein – Sirok – die Burg von Sirok – Bükkszék


Man verlässt das Dorf Szarvaskő auf einem Steilhang neben der Kirche. Jetzt kommt ein Gehöft mit einem Ziehbrunnen, und dann nur der Wald. (Von hier sind auf einem Waldweg - sogar mit dem Wagen - auch die Seen von Egerbakta erreichbar.) Der harte Riolittuffsteinstock des Pap-Steins ist 10-12 m hoch. Die zwei getrennt stehenden Felsenblöcke heißen nach der Sage "Der versteinerte Mönch und die Nonne". Der am Beginn des Grates gewagt ausspringende Felsen, der "Tisch des Türken" bringt die türkischen Zeiten in Erinnerung, In einer Viertelstunde kann man die auch in ihren Ruinen sehr imposante Burg von Sirok erreichen, die auf dem Gipfel des Tuffsteinberges emporragt. Erwähnenswert ist, dass Ilona Zrínyi, die Tochter des Helden von Szigetvár mit ihrem Mann Kristóf Országh in dieser Burg lebte. Die an Sturm ge¬wöhnte Burg gehörte zum verteidigenden Burgsystem von Oberungarn. Die Kasematten und unterirdische Gänge der Burg sind in dem leicht behaubaren Tuffstein ¬eingeschnitten. Wenn man Sirok besucht, lohnt es sich auch als Wohnung dienenden Höhlenwohnungen zu besichtigen. 6 km von der Burg entfernt findet man Bükkszék, das von dem saueren Heilwasser "Salvus" bekannt ist. Das Heilwasser hilft bei der Linderung der Magen- und Darmbeschwerden. Der schöne Strand, die Sonnenterrasse, die Riesenrutsche machen Bükkszék besonders für junge Familien zu einem beliebten Urlaubsort.



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