18 Januar 2018
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KLEINE SYNAGOGE

#ARTICLE_DATE_LETREHOZVA#: 28 Februar 2014  |  Hergestellt: 01 Februar 2016

Die der zeitgenössischen Kunstgalerie Platz bietende Kleine Synagoge ist die älteste Synagoge von Eger.


 

Das im Jahr 1820 in den Besitz des János Krausz übergegangene Grundstück am Bachufer kaufte 1845 die jüdische Gemeinde und baute dann ein spät-klassizistisches Gebetshaus darauf. Der Meister des Gebäudes ist unbekannt. Ab 1913 stand sie leer, dann wurde sie in den 1920-er Jahren in ein Kulturhaus umgewandelt. 1924 wurde sie umgebaut, aber ihre Originalgröße blieb erhalten. Bis zur Mitte der 1940-er Jahre war sie das Kultur- und Geisteszentrum der jüdischen Gemeinde von Eger, nach 1945 ging sie in das Eigentum der Stadt über.  In den 1990-er Jahren ließ die Selbstverwaltung der Stadt das Gebäude in Ordnung bringen, im August 1998 veranstaltete man ein Wohltätigkeitskonzert für die vollständige Renovierung des Gebäudes.

Nach der Jahrtausendwende gelangte das Gebäude zum Anlass der Kulturhauptstadt Europas wieder in den Mittelpunkt, diese Erneuerungsinitiative rief den Verein Part ins Leben. Der Verein machte das ruinierte Gebäude der Kleinen Synagoge mit den jungen Künstlern von Eger durch harte Arbeit zur Hochburg der modernen Kunst.

Seit Juli 2007 funktioniert sie als zeitgenössische Kunstgalerie und als Gemeinschaftsraum.

3300 Eger, Hibay K.u.7.

 



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